Normalerweise schreibe ich immer über Tipps rund ums Baby, dessen Ernährung, die Kinderzimmereinrichtung oder die Babypflege. Doch heute möchte ich mich einmal den Müttern widmen. Wer kennt das nämlich nicht: Man liebt sein Kind über alles, möchte es um keinen Preis wieder hergeben, ist aber komplett gestresst. Anstelle sich als Elter nun Schuldgefühle einzureden, sollte man wissen, dass sich wohl alle Mütter hin und wieder überfordert fühlen. Und dieses Gefühl ist unabhängig vom Alter des Kindes. Denn ganz egal, ob man ein Neugeborenes, ein fünfjähriges Kind in seiner Trotzphase oder einen pubertierenden Teenager hat, auch man selbst braucht von Zeit zu Zeit eine Pause. Und diese sollte man sich unbedingt nehmen. Doch wie kann man solche Pausen in seinem 24-Stunden-Job integrieren?

Mütter sollten nicht erst reagieren, wenn ihnen der Körper ernsthafte Signale sendet. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel und Rastlosigkeit können schließlich die ersten Symptome eines Burnouts sein. Und wenn man davon erst einmal betroffen ist, dann ist der Weg zur Genesung lang und beschwerlich. Deshalb sollte man es wie im Arbeitsleben machen: Man plant sich Pausen in den Alltag ein. Diese sollten im Abstand von mindestens drei Stunden sein. Gern kann man sich auch pro Stunde fünf Minuten Ruhe gönnen und die Hausarbeit einfach mal beiseitelegen. Das gilt übrigens auch am Wochenende oder wenn das Kind Ferien hat. Schließlich ist eine Rund-um-die-Uhr-Bespaßung zwar für den Nachwuchs lustig, für die Eltern aber sehr beschwerlich.

Pausen müssen auch nicht immer gleich ablaufen. Den einen Tag kann man sich ein gutes Buch gönnen -oder ein paar Seiten daraus, den anderen läuft man eine Runde um den Block und den nächsten sonnt man sich eine halbe Stunde im Garten. Und schon kommt auch bei den Pausen keine Routine auf. Und wem das alles noch immer zu wenig Entspannung ist, der sollte sich eventuell in einen Yoga-Kurs einschreiben oder auf autogenes Training setzen. So lernt man definitiv abzuschalten und kann einmal pro Woche aus dem Familienleben flüchten. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch essenziell. Denn gerade frisch gebackene Mütter missen oftmals nach einigen Wochen den Kontakt mit Gleichaltrigen.