Wenn man Mutter wird, so kommen auf einen verschiedene Verantwortungen zu. Während man sich um das Wohl und die Gesundheit des ungeborenen Kindes sorgt, muss man sich gleichzeitig mit dessen Zukunft auseinandersetzen. Dies geschieht, indem man beispielsweise sich über erste Versicherungen Gedanken macht, den Ort der Geburt auswählt, die eigene Ernährung sorgfältig kontrolliert und eben die ersten Dinge für das Baby besorgt. Neben Windeln, Nuckeln, einem Stofftier, was niemals fehlen darf, Pflegesets und Babykleidung sind das die Einrichtungsgegenstände für das spätere Kinderzimmer, der Kinderwagen, der Stubenwagen, die Babyschale und andere Transportgegenstände. Eine ganz schöne Liste, die bei Weitem noch nicht vollständig ist.

Besonders die Wahl des richtigen Babybetts kann eine wahre Belastungsprobe für die eigenen Nerven sein. Denn bei der Vielzahl an unterschiedlichsten Modellen, die alle den einen oder anderen Vor- und Nachteil bieten, kann man schnell die Übersicht verlieren. Da heißt es nur: einen kühlen Kopf bewahren und sich durch den Angebotsdschungel kämpfen. Um dabei eine Orientierung zu haben, gebe ich euch einige Tipps mit auf den Weg bezüglich er Qualität, der Sicherheit und der Größe des Babybetts.

Da Babys am Anfang ihres Lebens rund 16 Stunden täglich schlafen, ist das Bett sozusagen einer der wichtigsten Lebensmittelpunkte. Die richtige Auswahl stellt daher eine Notwendigkeit für alle Eltern dar. Wer dabei nach dem Motto „teurer ist immer besser“ vorgeht, kann aber schnell auf die eigene Nase fallen. Denn ein Bett für 50 Euro kann genauso gut oder sogar besser sein als ein Luxusbett, welches das Zehnfache gekostet hat. Deshalb sollte man unbedingt vor dem Kauf das Babybett in echt anzusehen und sich von dessen Qualität zu überzeugen. Abstehende Holzsplitter, spitze Ecken und Kanten ebenso wie eine raue Oberfläche bieten mögliche Verletzungspotenziale für das Neugeborene, weshalb diese Gefahrenquellen dringend zu vermeiden sind. Darüber hinaus sollte der Lack weder toxische Inhaltsstoffe besitzen noch gefährlich beim Einatmen oder Anlecken sein. Schließlich nuckeln Babys an allen Gegenständen herum, die sie finden. Das TÜV-Siegel bietet hierbei eine gute Orientierung für junge Eltern. Denn nur Betten, die tatsächlich allen Sicherheitsstandards entsprechen und einhundertprozentig ungefährlich für den Nachwuchs sind, werden mit diesem ausgezeichnet.

Damit das Baby schlafen kann, bedarf es neben dem sicheren Bettgestell auch einer guten Matratze. Die meisten Eltern verlassen sich bei der Auswahl auf die teuren Modelle im Babyfachhandel und können damit definitiv nichts falsch machen. Jedoch gibt es auch ähnliche Modelle, die qualitativ nicht minderwertiger sind, für einen deutlich niedrigeren Preis bei zertifizierten Online-Händlern wie www.matratzendiscount.de. Von Gebrauchtkäufen rate ich hingegen ab, da man nie weiß, wie durchgelegen eine ältere Matratze ist. Und Babys können schnell Wirbelfehlstellungen erleiden.

Als Sicherheitskriterium gilt bei der Matratze auch das TÜV-Siegel. Darüber hinaus sollte man ein für die Größe des Babybetts passendes Modell auswählen. Ist die Matratze nämlich deutlich zu klein, so kann sich das Baby in den Zwischenräumen schnell verletzen. Schlimmstenfalls trägt es sogar einen Bruch oder eine Bänderdehnung davon, da der kleinkindliche Körper und dessen Knochen noch nicht so belastbar sind wie jene eines Erwachsenen. Zugleich darf eine Matratze niemals zu weich sein. Dies hat zum einen den ähnlichen Effekt wie ein gebrauchtes Modell. Das Baby versinkt darin und nimmt unbequeme bis schädliche Schlafpositionen ein. Zum anderen kann die Atmung extrem gestört werden, was zur Folge hat, dass Atemnot oder Atemprobleme auftreten. Einige Forscher gehen sogar davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem vorzeitigen Kindstod, der vermehrt im dritten und vierten Lebensmonat auftritt, und der Wahl einer weichen Matratze gibt. Belege dafür sind aber rar oder nur bedingt wissenschaftlich fundiert.

Doch nicht nur das Bett und die Matratze an sich, sondern auch die Ausstattung dessen können eine Gefahrenquelle für das Baby darstellen. Folglich hat übermäßiges Spielzeug und anderer Krimskrams nichts dort zu suchen. Im Schlaf kann das Baby nämlich versehentlich daran ersticken, wenn es daran nuckelt oder sich diesem unbewusst annähert. Auch Mobiles können eine solche Gefahrenquelle darstellen, weshalb man als Eltern unbedingt entscheiden sollte, was man über das Babybett hängt oder dort hineinlegt. Bestenfalls entfernt man vor dem Schlafengehen alles Unnötige und lässt das Baby in einem „nackten“ Bett schlafen. So bekommt man auch als Elter etwas mehr Ruhe. Zudem kann auch eine zu nahe Platzierung an Einrichtungsgegenständen oder an der Wand problematisch sind. Denn auch dort lauern Gefahren um Gefahren.

Wenn das Baby dann zwei Jahre alt ist und sozusagen dem Kleinkindalter langsam entwächst, muss man als Eltern über ein neues Kinderzimmer und auch Kinderbett nachdenken. Für etwas größere Entdecker und sehr kleine Kinderzimmer eignen sich beispielsweise Hochbetten wie das Paidi Hochbett oder normale Kinderbetten, die bis zu 1,50 Meter lang sind. Einige Firmen bieten diese auch ohne Lackierung aus ökologischem Holz an. Das Kinderzimmer muss folglich mit dem Kind mitwachsen – und das hört bis dahin nicht auf, bis es die elterlichen vier Wände verlassen wird.